Warum eine Klimaaktivistin aus dem Hambacher Forst Friedrich Merz Recht gibt

Nach Rezos "Zerstörung der CDU" kommt Indigos "Zerstörung der Marktwirtschaft"

Tobi Rosswog
Von Tobi Rosswog
23. April 2020

Dieser Beitrag ist einer von vielen, die noch von mir kommen werden. Interviews und Gedankenimpulse zu den Themen „Alternative Ökonomie“ und „Anders leben“. Heute starten wir als Aufhänger mit einem spannenden Video, das auf YouTube unter dem Titel „Unboxing Capitalism“ Ende Februar 2020 viral ging.

Naja… Vielleicht nicht für Mainstream YouTube-Verhältnisse. Aber zumindest für die Länge und inhaltliche Thematik. Kennst Du das Video schon? Großartigerweise durfte ich der Protagonistin des Videos, der Aktivistin Indigo, dazu ein paar Fragen stellen und sie erklärt, warum es so nicht weiter gehen kann, was Marktwirtschaft damit zu tun hat und was wir ändern können.

Ich kann etwas verändern

Indigo
Portrait der Klimagerechtigkeitsaktivistin Indigo aus dem Video Unboxing Capitalism
Klimagerechtigkeitsaktivistin Indigo

Tobi Rosswog: Stell Dich bitte kurz vor?

Indigo: Ich bin Indigo. Vor einigen Jahren bin ich in der Hambacher Forst Waldbesetzung gelandet und hab da eine Erfahrung gemacht, die mein Leben verändert hat: Ich kann etwas verändern. Seit dem widme ich mein Leben dem Kampf gegen die Klimakrise und für eine Gesellschaft, in der wir alle frei sein können.

Tobi Rosswog: Du hast in einem Video auf YouTube unter dem Namen „Unboxing Capitalism – wie wir unter 1,5 Grad bleiben“ Friedrich Merz Recht gegeben, wobei und warum?

Indigo: Merz behauptet bei den Protesten für Klimagerechtigkeit ginge es nicht um Umweltschutz, sondern um „die Zerstörung des Systems, um die Überwindung unser Marktwirtschaftlichen Ordnung„.

Friedrich März fordert die Zerstörung des Kapitalismus

Merz sagt das, um die Klimabewegung zu diffamieren. Ich greife das in dem Video auf und sage: Natürlich geht’s uns um Umweltschutz, mehr noch: um ein ganz anderes in Beziehung treten mit unserer Mitwelt, aber das geht nur, wenn wir das System, also die marktwirtschaftliche Ordnung zerstören. Ganz grob erklärt liegt das daran, dass in der Marktwirtschaft Produzent*innen in Konkurrenz zueinander stehen und dadurch gezwungen sind, immer mehr Profit zu erwirtschaften. Wirtschaftliches Handeln wird also nur danach bewertet, wie viel Profit es bringt, und nicht danach, ob dabei die Umwelt zerstört wird oder nicht. In einem solchen Wirtschaftssystem ist ökologisch zu produzieren fast unmöglich, weil Naturerhaltung immer auf der Kostenseite steht.

So werden zwar auch Bedürfnisse befriedigt, aber nur zahlungskräftige.

Indigo

Und dabei wird eben auch nicht produziert, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen, sondern um Profit zu erwirtschaften. So werden zwar auch Bedürfnisse befriedigt, aber nur zahlungskräftige. Gerade jetzt, in der Corona-Krise, sehen wir wieder die verheerenden Folgen dieses Prinzips: Unternehmen und Selbstständige gehen pleite, Menschen verlieren ihr Einkommen und können so ihr Bedürfnisse nicht mehr richtig befriedigen. Das muss aber nicht so sein. Denn der stoffliche Reichtum ist ja noch da. Sie sind nur davon ausgeschlossen, weil sie kein Geld haben. Wenn wir also eine Gesellschaft nach Fähigkeiten organisieren, also so, dass alle das bekommen, was sie brauchen, anstatt wie jetzt nach Profit und indem Bedürfnisbefriedigung an Lohnarbeit gekoppelt ist, könnten wir auch viel besser auf solche Krisen reagieren.

Die CDU zerstören reicht nicht

Tobi Rosswog: Wie kam es zu dem Video?

Indigo: Vor einem Jahr veröffentlichte Rezo sein Video „die Zerstörung der CDU“. Als wir das geguckt haben dachten wir: Geiles Format. Nur müssten wir eben nicht nur die CDU zerstören, sondern eine Gesellschaftsform die auf Konkurrenz und Verwertungszwang beruht und dadurch Naturzerstörung, Ausbeutung und Entfremdung schafft.

Tobi Rosswog: Und was bezweckt ihr damit?

Indigo: So wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Aber wie es weiter gehen soll, in was für eine Gesellschaft wir leben wollen, dass müssen wir alle bestimmen! Wir haben das Video gemacht, um mit Menschen darüber zu diskutieren: über gesellschaftliche Utopien und Wege wie wir da hinkommen. Dafür müssen wir aber erst mal verstehen, wie unsere jetzige Gesellschaft funktioniert und was da falsch läuft. Dafür haben wir das Video gemacht. Als Gesprächsgrundlage.

Du sprichst mir aus der Seele. Danke, dass jemand das mal zusammengefasst hat.

Reaktion auf YouTube auf das Video „unboxing capitalism“

Tobi Rosswog: Bei mittlerweile rund 20.000 Aufrufen und über tausend Likes sowie rund 450 Kommentaren hat die Botschaft schon viele erreicht und für Diskussion gesorgt. Unter dem Video wird fast ausschließlich positiv reagiert. Wie erklärst Du Dir das?

Indigo: Zum Teil muss man wahrscheinlich sagen, dass das auch daran liegt, dass das Video eine bestimmte Blase an Menschen erreicht hat. Würde es, statt in der Klimabewegung, bei AfD-Wählern oder BWL Studierenden kursieren, wären die Reaktionen wohl anders.

Jedoch schreiben viele auch sowas wie: Du sprichst mir aus der Seele. Danke, dass jemand das mal zusammengefasst hat.

Viele Menschen merken ja, dass es so wie es läuft, verkehrt ist. Sie spüren das ganz real in ihrem eigenen Leben, wenn sie auf der Arbeit Dinge tun müssen, die sie gar nicht motiviert sind zu tun, sie merken es daran, dass das Wetter verrückt spielt, die Insekten sterben und sie merken es, wenn sie Nachrichten lesen und davon hören, wie viele Menschen an europäischen Grenzen sterben. Und sie merken auch, wie beschränkt ihre Handlungsmöglichkeit ist. Viele versuchen über Konsumentscheidungen, Wahlen oder Petition etwas zu verändern. Und merken, dass das nicht reicht. Viele fühlen sich auch schuldig, weil sie global betrachtet innerhalb dieser beschissenen Logik privilegiert sind. Zu verstehen, dass nicht so vieles schlecht ist, weil es schlecht sein muss, dass es nicht daran liegt, dass Menschen böse sind, und dass die Umstände, die uns Handeln auf Kosten anderer nah legen, veränderbar sind, ist empowernt.

Nächste Schritte für uns alle

Tobi Rosswog: Wie geht es weiter? Sind noch weitere Videos oder andere Aktivitäten in Planung?

Indigo: Wie gesagt haben wir das Video als Aufruf in eine Debatte darüber verstanden, in was für einer Welt wir leben wollen und wie wir dorthin kommen. Viele die das Video gesehen haben, haben auch sofort mit dieser Debatte begonnen, nämlich in den Kommentaren. Das hat uns beeindruckt, wir sind uns aber nicht sicher, ob das das beste Format dafür ist. Vielleicht fallen euch ja bessere Formate ein?

Wir überlegen gerade, ob wir bald kurze, weniger aufwändige Interviews veröffentlichen, die wir als Beiträge zu dieser Debatte verstehen. Dafür fragen wir Menschen, die sich schon viel damit beschäftigt haben, wie eine Gesellschaft organisiert sein kann, in der wir nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch gut leben können.

Nicht um an einem guten Leben im Falschen zu verzweifeln. Sondern weil eine andere Gesellschaft nicht einfach aus den Nichts entsteht.

Indigo

Tobi Rosswog: Und zu guter Letzt: Wo siehst Du Hebelpunkte und was können wir tun?

Indigo: Wenn alle sozialen Bewegungen, die an Missständen ansetzen, die durch Exklusionsmechanismen der Marktwirtschaft entstehen, diese als Ursache erkennen würden, und dabei deren Verschränktheit mit anderen Herrschaftsformen wie Rassismus oder Patriachat nicht außer Acht lassen, wäre schon viel gewonnen. Weil wir uns dann auch zum Beispiel als Klimabewegung oder Bewegung gegen hohe Mieten einfacher und direkter aufeinander beziehen können. Weil wir nämlich für dasselbe kämpfen: Eine Gesellschaft in der Verwertungszwang nicht dazu führt, dass unser Klima zerstört wird oder aus unserem Bedürfnis nach Wohnen Profit gemacht wird.

Während wir also all diese Kämpfe weiterführen und zuspitzen, müssen wir die andere Gesellschaftsform, die wir erreichen wollen, genauer bestimmen. Also darüber diskutieren, wo wir hin wollen. Und dann damit beginnen die befreite Gesellschaft in Zügen aufzubauen, auch im hier und jetzt schon. Nicht um an einem guten Leben im Falschen zu verzweifeln. Sondern weil eine andere Gesellschaft nicht einfach aus den Nichts entsteht.

Deswegen lasst uns anfangen über etwas zu reden, was oft als naiv belächelt wird, obwohl es in einer Gesellschaft, die dabei ist ihre Lebensgrundlage zu zerstören, dass realistischste zu fordern ist: Utopie. Denn es geht nicht nur darum, was wir alles verlieren können, wenn wir nicht handeln. Sondern um alles, was wir gewinnen können, wenn wir handeln.

Tobi Rosswog: Danke Dir herzlichst, Indigo, für diese spannenden Perspektiven.

Lasst uns mit der Diskussion starten:

Wo willst Du hin? Was machst Du schon? Schreib es in die Kommentare und lasst uns das realistischste fordern: Utopie!

Und falls Du das Video UNBOXING CAPITALISM sehen magst, hier ist es:

13 Gedanken über “Warum eine Klimaaktivistin aus dem Hambacher Forst Friedrich Merz Recht gibt

  1. Leoni

    Ich finde dieses Video sehr wichtig, also die Ideen dahinter.
    Selber bin ich was Ideen für eine neue Gesellschaft/Wirtschaft angeht immer ziemlich unkreativ. Muss aber gestehen, dass ich mich bisher nie wirklich dahingehend eingelesen habe in welche Richtung das zumindest gehen könnte. Kommt wohl daher, dass die Vorstellung unsere Politiker würden einfach auf anhand von Petitionen, Demonstrationen usw. wirklich das System von Grund auf ändern für mich schlichtweg nicht existiert. Seit Jahrzehnten ist unsere Demokratie total verbohrt und für mich auch einfach zurück geblieben. Viel zu statisch, wo sie flexibler sein sollte und auch ideenlos, fokussiert auf Wirtschaftswachstum, wie ja auch das Video zeigt.
    Die Frage für mich ist eher, wie das alles ins Rollen gebracht werden soll und nicht wie es danach konkret aussehen soll… und da stecken meine Gedanken schlichtweg fest. Dass der normale Bürger sich danach sehnt nicht auf kosten anderer zu leben ist für ich Alltag, aber auch bittere Erkenntnis, dass es schlicht unmöglich ist, auch wenn man noch so nachhaltige Ergüsse hat. Das mag natürlich als Wohnender in einer Millionenstadt auch einfach schwieriger sein. Trotzdem wäre dies quasi nur möglich, wenn man ohne Geld lebt, auf einem eigenen Hof in der Pampa. Das will nun mal auch nicht jeder.
    Also konkret, wie führt man grundlegende politische systemrelevante Veränderungen durch, ohne Putsch? Siehe Gandhi? Wie viel Zeit haben wir denn für so etwas noch und wie viele machen da mit, kommt dann wieder bei mir hoch… naja, uff

  2. Egon Y. Eyrich

    gute Ansätze, gute Ideen , gute Gedanken von Dir, Indigo!!!

    Schön,dass Du bisweilen auch aggresiv und bissig geworden bist, weil eben die gegebenen Umstände – die (soziale?!?) Marktwirtschaft nicht zum Ziel führt. Außer das Ziel heißt: den Planeten an die Wand fahr’n!!!
    …und die Umverteilung von Macht und Geld von unten nach oben beschäftigen mich gerade sehr. Dazu in Youtube: „ernst wolff corona krise finanzcrash“ eingeben.

    Danke, dass es solche Menschen wie Dich gibt, die Aufrütteln und dabei wahrscheinlich auch Kopf und Kragen riskieren…

    1. Tobi RosswogTobi Rosswog Beitrags Autor

      Herzlichsten Dank Dir, liebe Ute. Das ist schon insgesamt spannend. Allerdings läuft das wieder auf eine Gesellschaft hinaus, die auf Tauschlogik beruht. Kennst Du das Buch von Friederike Habermann „ausgetauscht – warum ein gutes Leben für alle tauschlogikfrei sein muss“? Das ist super spannend und auch online verfügbar.

      1. Ute

        Lieber Tobi,
        danke für deine Antwort. Leider kenne ich das Buch von Friederike Habermann „ausgetauscht – warum ein gutes Leben für alle tauschlogikfrei sein muss“ noch nicht – (das „muss“ zieht mich nicht besonders an, ehrlich gesagt – aber das kann schnell passieren mit Worten heutzutage). Ich werde genauer hinschauen.
        Deine Worte regen mich dazu an, darüber nachzudenken was Dich und mich verbindet. Da sehe ich eine Möglichkeit in der Kritik am bestehenden System und eine Ausrichtung an wahrhaftiger Wertschätzung unserem Sein, allem Lebendigen und unserer Erde gegenüber.
        Was Gradido aus meiner Sicht jetzt schon im Entstehungsprozess dazu beiträgt hat viel mit Tragen zu tun. Es trägt uns, alle, die sich darauf einlassen und sich intensiv damit beschäftigen. Es trägt uns nicht nur – vielleicht gerade deshalb weil es uns frei sein lässt und trägt, lässt es uns wachsen – unsere Bewusstheit sich entwickeln – unsere Wertschätzung und Liebe und es hat das Potential, genau das für alle Menschen zu tun.
        Hier ein Ergänzung von Wolfgang aus der Gradido Gruppe: „Gradido begleitet, beschäftigt,…. mich schon einige Jahre und ich bilde mir ein den Satz mitbekommen zu haben:
        Gradido schenkt uns die Möglichkeit, erkennen zu dürfen, das wir ein Geldsystem nicht benötigen.
        Nun mein Nachsatz:
        Es gibt uns die Freiheit den Zeitraum zu überbrücken, das wir alle Menschen in ein Leben ohne Tauschlogik mitnehmen können!“ Herzliche Grüsse
        Ute

          1. Ute

            danke für den Link! Mein kurzer Kommentar kommt nicht an, deshalb schreibe ich noch über meinen ersten Eindruck zum empfohlenen Buch. Ich konnte aus dem was ich bisher gelesen habe nachvollziehen was Du unter Tauschlogik verstehst und warum Du Tauschlogikfreiheit als wichtig ansiehst, danke! Deine Aussage „Allerdings läuft das wieder auf eine Gesellschaft hinaus, die auf Tauschlogik beruht.“ mag ich ganz und gar nicht stehen lassen. Woher nimmst Du diese Behauptung? Wenn Du Gradido wirklich kennen würdest, könntest Du nicht zu so einer Aussage kommen. Ich lade Dich ein, wenn Du offen dafür bist, Dich genauer zu informieren. Am Ende gibt es unerwartetes Potential für gegenseitig befruchtenden Austausch?

              1. Ute

                herzlichen Dank Dir für die Frage/Gelegenheit und Deine Offenheit Tobi! Hmmm, also was Komplementärwährung ist weiss ich nicht wirklich, davon unabhängig aber hier MEINE Meinung/Erfahrung: Gradido war anfangs ein Modell für mich. Es klang ganz gut, Allerdings war ich mir nicht sicher. Dann habe ich mich darauf eingelassen und näher hingesehen – und inzwischen, nachdem ich am Erzeugen von aktivem Grundeinkommen forsche und die Telegram Gruppe verfolge, mich einbringe wenn es sich für mich stimmig anfühlt, komme ich an, fühle mich getragen, eingebunden und unterstützt. Gradido ist für mich eine Gemeinschaft, die forscht, ein fundiert entwickelter Ansatz, der den Boden bereitet dafür, wieder nach Naturgesetzen leben zu können, Achtung und Wertschätzung zu lernen – sich selbst und anderen Menschen gegenüber; ein Angebot, mit dem in Leichtigkeit alle Probleme, die das bisherige Finanzsystem aufgebaut hat , sozusagen vom Tisch gefegt werden können, zunächst nicht so einfach nachzuvollziehen aber im Grunde sehr einfach auf ein dreifaches Wohl (das des Einzelnen, das der Gemeinschaft und das des grossen Ganzen) ausgerichtetes („Geld“)System/Gerüst?, dessen Einsatz/Dankmittel Gradido ist und das alle Menschen weltweit von ihrem derzeitigen Stand abholen kann und bei Einwilligung der Menschen sehr schnell einsetzbar wäre. „Gra“ steht für graditude, „di“ für dignity und „do“ für donation. Gradidos werden geschöpft durch aktive Teilhabe jedes einzelnen Menschen, und zwar dreifach – für den Menschen selbst als Basis, von der aus er sich je nach seinen Fähigkeiten, völlig frei (weil für seine Grundbedürfnisse gesorgt ist) einbringen kann, für die Gemeinschaft, die unterschiedlich gross sein kann und für die Umwelt. Ergebnis ist Fülle, die den z.Zt vorherrschenden Mangel ersetzt. Bitte schau auf der Internetseite gradido.net/de nach den genauen Details sonst wird dieser Beitrag hier zu lang. Die Basis für Gradido sind das Verstehen der Zusammenhänge im jetzigen System und die Anwendung von Naturgesetzen. Der Entwickler heisst Bernd Hückstädt. Ganz liebe Grüsse – hoffe, dass ich Dir helfen konnte
                Ute

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