Der Hagebutten Trick

Von Lisa Pfleger
20. November 2011

Lange hat es mich gegraut bei der Vorstellung Hagebutten zu verarbeiten. Ich wollte einfach nicht glauben, dass es die einzige Möglichkeit ist, diese Dinger zu halbieren und auszuhöhlen. Es muss doch etwas Einfacheres geben. An kochen und sieben dachte ich dabei schon eher, und bin auch tatsächlich auf einen Erfahrungsbericht in diese Richtung gestoßen.

Mit weniger Aufwand zur Hagebuttenmarmelade

Nun, im Prinzip ist es nicht schwer vorstellbar: Die Hagebutten hab ich einfach mit ausreichend Wasser (nach Gefühl, aber zumindest bedeckt) weich gekocht und ordentlich durchgestampft. Zuerst habe ich die Pampe durch ein Passiersieb („Flotte Lotte“) drehen wollen, aber das hat mal gar nicht funktioniert. Als nächstes, musste sich ein normales Sieb beweisen, was irgendwie auch nicht so easy war. Letztendlich ist klar geworden, dass die Masse zu dickflüssig war und deswegen hab ich sie stärker verdünnt. Dann ging’s!

Doppelt sieben hält besser

Eigentlich wollte ich die Marmelade dann gleich einkochen, aber nachdem die Testnascher hier das Gesicht verzogen hatten, wurde mir empfohlen, lieber doch noch mal zu sieben. Ab damit durch ein feineres Sieb also. Sehr empfehlenswert! Die Härchen sind nämlich wirklich nicht angenehm im Mund…

Tomatenmarmelade

Hä? Ja! Irgendwie riechen und schmecken gekochte Hagebutten etwas nach Tomate… :) Also habe ich noch Pektin zum Zucker dazugegeben (die Hagebuttenmasse war durch das Verdünnen recht flüssig geworden und ich wollte es nicht noch länger kochen) und war dann endlich mal fertig – das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zur Abwechslung mal eine richtig feste Marmelade :) Normalerweise nehmen wir nur den Zucker, weil uns flüssigere Marmeladen nicht stören.

Der Hagebutten Trick 1

Was man mit Hagebutten noch machen kann

Mit einem Teil der Pampe habe ich noch wie im genannten Blog beschrieben, einen Essig aromatisiert. Schmeckt nur leicht nach den Hagebutten, der Essig ist aber auch sehr stark.

Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass die Kerne ein leichtes Vanillearoma haben sollen. Daher habe ich auch diese gewaschen und getrocknet. Danach muss man sie fein mahlen. Nach Vanille riechen sie mit etwas Fantasie wirklich. Allerdings bin ich noch am mahlen gescheitert (Mühle falsch eingestellt oder so) und hab das Experiment erstmal stillgelegt. Zumal ich auch nicht genau weiß wohin damit.. Tee? Andere Ideen?

Ja und viele Hagebutten liegen noch zu Trocknen für Tee herum. Vitamin C Kick pur! Besser als jede Zitrone :) Hagebutten haben zwischen 400-5000mg Vitamin C pro 100g. Dies schwankt natürlich je nach verschiedenster Bedingungen, aber als erstbestes Beispiel haben sie laut wikipedia 25x soviel Vitamin C als die hochgelobte Zitrone (pro 100g). Also nochmal zum Tee: Dazu muss man die Hagebutten mindestens 10 Minuten kochen und dann fein absieben (wegen den Härchen). Die Kerne haben eine andere Wirkung und um diese zu entfalten, muss man die Hagebutten 30 Minuten kochen.

Ob unsere Marmelade nach dem langen Kochen noch so viel Vitamin C enthält weiß ich nicht. Wir haben sie deshalb als Genussmarmelade deklariert und kochen uns einfach einen Tee aus Hagebutten, wenn wir uns die volle Vitamin C Dosis geben wollen :)

Foto von Hagebutten am Strauch
Hagebutten am Strauch / Foto von LoggaWiggler (Pixabay)

 

Also, auf mit Dir zum Sammeln (ich habe übrigens die weichen, matschigen gesammelt. Der Test mit harten steht noch aus. Erfahrungen??). Hagebutten gibt’s ja meist in Hülle und Fülle in der Wildnis :) Ich wünsche Dir viel Spaß und freue mich über Erfahrungsberichte in den Kommentaren…!

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75 Gedanken über “Der Hagebutten Trick

  1. Gerhard Knall

    Hallo liebe Hetschempätsch (Hagebutten auf Österreichisch und Siebenbürgisch)-Rezeptler,
    bei der groben Durchsicht eurer Rezepte und Anregungen zur Herstellung von Hagebuttenmarmelade fiel mir einiges auf.
    Keiner beschreibt das Sieb! Oder esst und trinkt ihr alle die Marmelade/Tee mit den feinen Härchen die wie Juckpulver wirken? Die jucken gleich 2 X!!
    Ich stamme aus Siebenbürgen. Meine Eltern und Großeltern machten jedes Jahr um die 150 Kg Mus das sie dann zum Kochen, an Privat, verkauften. Meine Frau und ich haben gerade gestern von 8 Kg Hagebutten Marmelade gemacht. Knappe 7 Std. zu zweit!!
    Die schwarzen Blümchen abschneiden und dann waschen. Im Schnellkochtopf mit Wasser bedeckt knappe 10 Min. kochen. Dann auf unsere Küchenmaschine zB. Bosch MUM44 (ca. 75€) den Fleischwolf Bosch MUZ4 FW1 (90 DM) aufschnallen und an diesen das Sonderzubehör Bosch MUZ 4 FV1 ( 45 DM) aufschnallen. Diese Fruchtpresse presst laut Bosch-Beschreibung Äpfel, Birnen… Beerenobst sowie Tomaten, Spinat, Hagebutten…Gelee, Püree, Säfte…
    Danach werden sie durch ein ganz feines Rosshaarsieb mit einem Holzpürierpilz passiert so, dass die feinen Härchen ausgesondert werden. Etwas warmes Wasser hilft dabei, wenn das Mus zu dick ist. Das ist viel Arbeit aber: „Qualität hat halt seinen Preis“. Was tut man nicht alles für die Enkel!! Unser geerbtes Sieb ist sicher weit über 50 Jahre alt und ein bißchen marode. Leider finde ich nirgendwo so ein Sieb.
    Viel Vergnügen
    Atschi

    1. O.P.B

      Hallo ihr lieben. Ich habe noch einen anderen „Do It Yourself Trick“ für euch alle. Nehmt bei Hagebutten vorne das braune und hinten das grüne ab. Am besten von voll ausgereiften und gerne schon leicht matschig weichen beim abziehen. (letzten 2 Wochen der Pflückzeit) Die sind besonders voller Energie. Ich nehme gerne wilde dünne und die dicken zusammen. Dann Wasser in einen Schnellkochtopf und etwa 300gr. Zucker da rauf (bei großem SKT) und das ganze 1,5 Stunden „gut kochen lassen!“. Ruhig Power unter den Topf.

      Danach 1 Tag stehen lassen zum abkühlen und dann die weichen aufgedunsenen Hagebutten, mit einem Löffel flink durch ein grobes Küchensieb streichen. (Achtung, schöne Sauerei, die sich aber lohnt!) Nun habt ihr feinsten Hagebuttensaft, der bereits so schon süß und genießbar ist.

      Jetzt einfach mit Gelierzucker in einem anderen Topf einkochen und in Gläser füllen (et volia!) – oder: Saft in eine Flasche füllen. Die Flasche beim Abkochen oben aber offen lassen. So dickt auch hier der Saft nochmal etwas ein und ihr habt feinsten Hagebutten Nektar. #mhmmm …

      Selbst ausprobiert, nix mit Härchen, alles super, und vor allem: Schmeckt!
      Viel Spaß beim Nachmachen …

      (PS: Das übrige – also den Trester,- also das vom aussieben übrig gebliebene, einfach unter die Büsche/ den Busch, als Dünger für die Blumen usw.. Und vielleicht, wächst ja der ein oder andere Hagebuttenbusch noch da raus.,..) Falls ja, wird es eine starke Pflanze.

  2. O.P.B.

    Hi @ all. Also, ich sah heute in Bad Westernkotten an der Saline, eher dahinter ein älteres Paar.
    Ich, neuling, beigeisterter Weise, sage zu meinem Freund, der mitgekommen war,- zwecks Sommersonnerestgenusses, siehste, die machens richtig. Das sind die Leute, von denen man was lernen kann, da gehe ich jetzt hin. Und in der Tat, hatten wir ein nettes Gespräch.
    Die Damen: Schauen Sie meinen Mann an. Wissen Sie wie alt der ist, fragte diese mich
    Sie, du guck mal eben rüber sagte Sie zu ihrem Mann. :)))
    Ich sagte, 78 ist der Gute. Ach sagte er. Ich bin 84.

    Sie verriet mir dann so einiges an Tipps und Tricks, denen ich begierig lauschte.
    So verriet sie mir auch, wie man das mit Hagebutten richtig macht.
    Also. Das geht so (Weiß ich jetzt seit 4 Stunden, gebe ich mal gepflegt weiter):
    Hagebutten sammeln, aufmachen und trocknen lassen.
    Dann nach ein paar Tagen nochmal bei 50-60°C in den Ofen legen für ein paar Stunden zum trocknen. Dann durch ein Sieb streichen und das Pulver ab in (jede Handelsübliche Marmelade oder) den Honig rühren. Soll nicht nur superlecker schmecken, sondern auch gesundheitlich der Knaller sein. Einfacher gehts wohl echt nicht. ;)

    (Das mit der Marmelade habe ich mir gerade ausgedacht, weil 1.687.5 Gedanken und nen netten Goa Mix mit Maus auf den Ohren.)

    Hilft also wohl gegen Arthristis, Athrose, Hilft bei Zellerneuerung/schützt die Zellmembrane und bei Prostataproblemen, Gelenkschmerzen, Halsweh/starkem Husten und jetzt kommst: KREBS – lt. manchen Fachärzten. Also die sahen vielleicht beide SuperFit aus. Eine sehr strafe und saubere Haut für derne Alter! Und die Dame hat mir noch so manches verraten, was jetzt zu ausführlich wäre, hier zu beschreiben. Sie meinte nur, seit beide tägl. einen Brennesselschnapps (ein paar Schwedenkräuter (und natürlich Hagebutte)) in den Lebensalltag integriert haben, wären Sie von bösen Krankheiten verschont worden und ihr Mann hätte seit einem Prostataproblem mit 60 (ohne OP), niemals wieder etwas gehabt! (!!)

    Ich sagte ja: Da gehen wir jetzt hin, da lernen wir was.
    In diesem Sinne, Möge Gott euch allen ein treuer Lebensbegleiter sein.

    Inschallah, in sha allah!
    Allahu Akbar!

  3. Gerti

    Hallo!
    Wenn ich eure Beiträge lese bekomme ich wieder Lust auf Hagebuttenmarmelade. Als die Kinder noch klein waren habe ich mit viel Aufwand diese Köstlichkeit hergestellt. Jede 2. Butte hatte kleine Würmer in sich. Sind die mittlerweile ausgestorben oder freut ihr euch über die Proteine im Aufstrich? Sollte ich mich nochmals dazu entschließen Hägenmark für meine Enkel zu produzieren, dann nur auf die langwierige Art. Laßt euch den Appetit jedoch nicht verderben. Einen schönen Tag wünscht Gerti

  4. dorothea

    hagebuttenmarmelade einkochen ist mein liebstes hobby im dänemarkurlaub. vor zwei jahren im ersten urlaub mit meinem freund hing ich nur in den büschen. wir haben sogar gläser gekauft weil ich einfach nicht aufhören konnte zu kochen! zwanzig bis dreissig gläser habe ich in einer woche gekocht. dankbare abnehmer habe ich im freundeskreis und auf der arbeit genug. letztes jahr habe ich gedacht ich reisse mich zusammen und koche nur zehn gläser ein.. nun ja, wir haben wieder gläser gekauft. zusätzlich habe ich „tomatensosse“ aus hagebutten gekocht, einfach die entkernten hagebutten püriert und in gläser eingeweckt. mit tomatensosse gemischt schmeckt das prima.
    und dieses jahr? ich bin realistisch. ich nehme mindestens dreissig gläser mit, reichlich gelierzucker, eine flotte lotte, minigläser für pizzataugliche mengen der hagbuttensosse (man schmeckt wirklich keinen unterschied), ein rezept für hagebuttenketchup und reichlich flaschen. ich kann halt nicht anders. ;-) diverse freunde, meine friseurin und zwei kolleginnen freuen sich schon!

  5. Christina Borchers

    Hallo Ihr Lieben,

    schön, wieder von Euch zu lesen. Zum Thema Hagebutten habe ich auch Erfahrungen beizusteuern. Wir sammeln die kleinen, harten der wilden Rosensorten, die bei uns in der Nähe am Waldrand wachsen. Die muss man ganz schön lange kochen, und dann lassen sie sich immer noch nicht durch eine Flotte Lotte oder ein Sieb streichen. Deshalb haben wir eine alte mechanische Tutti Frutti wieder in Betrieb genommen. Sie funktioniert so ähnlich wie ein Fleischwolf. In einen Trichter gibt man die Früchte und dreht dann an einer Kurbel. Diese bewegt eine Spirale, durch die die Früchte nach unten und durch eine Verengung transportiert und ausgequetscht werden. Das Mus landet über eine Tülle in einem bereitgestellten Eimer oder einer Schüssel, der „Abfall“ fällt senkrecht durch eine Öffnung ebenfalls in einen Eimer. Ich erlaube mir mal, auf meinen eigenen Blogbeitrag hinzuweisen, in dem ich diese „Maschine“ beschreibe, und wo auch Bilder zu sehen sind: https://harzergarten.wordpress.com/2015/10/12/wilde-kueche/
    Wie gesagt, unsere ist schon alt, aber moderne Ausführungen gibt es immer noch.
    Das Hagebuttenmus habe ich bisher nur zu Marmelade verarbeitet. Die Idee mit dem Essig probiere ich bestimmt mal aus, die finde ich echt gut…
    Viele Grüße
    Christina

  6. Daniela Oberleitner

    Als ich noch in Köln wohnte, hatten wir ein großes Hagebuttengebüsch neben dem Haus. Da ich Hagebutten liebe, habe ich irgendwann mal einen Eimer voll gepflückt und einen Likör daraus gemacht. Ich weiß nur noch, dass es viel Arbeit gemacht hatte und dass der Likör gut geschmeckt hat. Allerdings weniger nach Hagebutte, eher wie ein Samos oder so etwas ähnliches, also eher weinmässig dünn.
    Diese Früchte sind so vielseitig und ich liebe sie!

  7. Ottilie

    Ihr könnt Euch auch ein natürliches Nahrungsergänzungmittel machen. Hagebuttenpulver ist wegen den Galaktolipid bekannt geworden, das entzündungshemmend wirkt und bei Arthrose hilft.
    Dazu einfach Hagebutten trocknen und mixen oder mahlen. Mit einem Hochleistungsmixer gehts das super, wenn man den nicht hat, kann man es danach aussieben. Der Rest ist für einen Tee super…
    LG Ottilie

  8. Friedrich

    Hallo, ein Thema vermisse ich. Von den Kernen kann man Tee machen (über Nacht vorher in Wasser legen). Dieser Tee ist gut bei hartnäckigem Husten.
    Die Körnchen können danach ein 2. Mal für einen Tee benutzt werden.
    LG
    Friedrich

  9. Bossenmeyer Christiane

    Hallo….war gerade beim Entkernen der Hagebutten, was mich ziemlich genervt hat, und habe mit Freuden diesen Artikel zur Verarbeitung gefunden und sogleich meine Methode geändert….
    Habe die dann ca. 30 min. mit Wasser bedeckt kochen lassen, einmal durchgedreht und dann noch durch ein Haarsieb gestrichen….etwas Gelierzucker dazu und fertig war meinen erste Hagebuttenmarmelade ….Bin total begeistert vom Geschmack….
    besten Dank

  10. ASK

    Hallo Lisa. Danke für den tollen Artikel und die ganz hilfreichen Informationen! Hagebutten scheinen echt vielseitig zu sein und auch die Marmelade lächelt mich bereits an! Gerne mehr von solchen Tipps. Beste Grüße aus Hannover, Michael Keulemann ASK Steuerbeartung

  11. m@ria

    Ich mache mir das mit den Hagebutten recht einfach:
    Von den Hagebutten die Blüten abschneiden, halbieren und trocknen. Die harten halben Früchte in die Mühle geben und mahlen. Dann sieben. Durch ein feines Sieb kommen nur die Härchen. Die verwende ich als Dünger. Durch ein etwas grobers Sieb passt nur das Fruchtfleisch. Das wird Tee. Der Rest sind die Kerne. Die schrote ich dann noch mal und verwende sie als Vanilleersatz.

  12. Roswitha Spätling

    Ich habe in meinem Garten Heckenrosen – also im Herbst Hagebutten und auch Gojibeeren, die roh aber nicht schmecken. Ich mache aus beiden Früchten zusammen „Hägemark“. Statt Wasser oder Apfelsaft nehme ich zum Kochen Weißwein. Die nach dem Sieben übrig gebliebenen Kerne und mehr trockne ich im Backofen und mahle sie in einer Handkaffeemühle, Sie sind so hart, dass sie sogar im elektrischen Hacker nicht kaputt zu kriegen sind. Das gewonnene Mahlgut kann ich mit allen möglichen anderen Gewürzen und Zutaten variieren zu leckeren Tees, je nach Jahreszeit.

  13. Rebecca Rickert-Olsson

    Hallo! In Schweden, wo wir wohnen, macht man warme Hagebuttensuppe. Das ist das absolute Lieblingsfrühstück/Snack/Nachtisch unserer Kinder. Hagebutten komplett mit Kernen aufkochen, dann mit dem Kochwasser durch ein Sieb streichen. Mit etwas Honig süßen, und mit etwas Kartoffelstärke ein bisschen andicken. Schmeckt warm und kalt, besonders mit etwas Vanillejoghurt. Man kan die „nyponsoppa“ auch heiß in sterilisierte glasbügelflaschen einfüllen und ein paar Monate aufbewahren. Beim Schlittenfahren kommt eine Thermoskanne mit heißer Hagebuttensuppe super an.
    Rebecca aus Stockholm

  14. Malemmy

    Schönes Beitrag über dieses naturnahe Thema.
    Mir gefallen auch die Bilder dazu, gut und passend ausgewählt.

    Wir fragen uns hier schon die ganze Zeit wie und wo wir herausfinden, welche Sorten denn für Hagebuttenmarmelade geeignet sind.
    Werde mal weiter auf die Suche nach Rosen gehen. …

    Danke für den informativen Beitrag.
    Gruß Malemmy

  15. Peter H.

    Hallo + Danke euch für die reichlichen Tip`s !
    Habe selbst aber noch keine Erfahrung
    mit den Hagebutten.
    Früher als Kind habe ich sie mit den Eltern
    + dem Großvater öfter mal gesammelt
    + Marmelade + Tee wurde daraus gemacht
    – das weis ich noch !
    Werde einiges am Wochenende mal ausprobieren.
    Wünsche dir/euch auch weiterhin viel Erfolg
    mit diesem Block.
    Gruß aus Sachsen – vom Peter

  16. Armin

    Hallo, erstmal Komplimente fuer euren tollen Blog, bin grad durch Zufall (falls es sowas ueberhaupt gibt) darauf gestossen. Wollte euch nur noch eben mitteilen dass Vitamin C nicht Hitzeresistent ist. Ueber 50 Grad C und das Vitamin C ist dahin… Hagebutten sollte man also Roh essen.. GLG Armin

      1. Nagy, Károly

        Tiefkühlen!

        Interessant, daß ich die Marmelade seit vielen Jahren aus eigener Idee in der gleichen Weise mache. Damit nicht so dünnflüssig ist, lasse ich die heiße Brühe ohne Deckel, damit das Wasser verdampfen kann, dann mache ich täglich wieder heiß solange die erforderliche dicke erreicht wird. (3-4 Tage). Die Härchen stören mich gar nicht.
        Grüße aus Ungarn:
        Karl N.

    1. Refodirk

      Moin, wegen dem Vitamin C mal noch ein Hinweis. Das Vitamin C wird zerfällt nicht augenblicklich sobald eine entsprechende Temperatur erreicht wird, es ist ein allmählicher Prozess. Wir Deutsche decken zu einem erheblichen Teil unseren Vitamin C-Bedarf über unseren reichlichen genuss gekochter Kartoffeln obwohl diese nicht besonders reichlich mit Vitamin C gesegnet sind und diese mindestens 20 min gekocht werden. Aber wir essen Sie regelmäßig und in nicht so kleinen Mengen. Also keine Angst Hagebuttentee zu kochen, es bleibt immer noch reichlich Vitamin C enthalten. lg vom Refodirk

  17. Olivchen

    Ich habe sie wegen dem hohen vit C Gehalt roh verarbeitet.
    Halbiert einweicht, mit Wasser püriert und durchgesiebt.
    Und dann halt zum Smoothie :)

    Die getrockneten Kerne(von der Marmelade) werde ich mörsern und als Tee aufgießen oder mit in den smoothie werfen. Auch sie haben heilwirkungen ;)

  18. Lena

    Hallo.
    Ich selber habe noch nie Hagebuttenmarmelade selbst gemacht. Aber meine Schwiegermama kommt aus Jugoslawien und hat diese dort früher regelmäßig gemacht. Sie sagte am besten sind die Hagebutten nach dem ersten Frost. :) lg

  19. Lisi

    Hallo!!
    Also ich hab mir erst gestern einen Tee aus den Kernen der Hagebutte gemacht. Hab sie aber nicht gemahlen, daran bin ich gescheitert- war aber auch nicht sehr motiviert. Ich hab sie einfach ca 20 min gekocht. Der Tee hat echt gut geschmeckt. Mich hat er eher an den Geschmack von Süßholz erinnert. Der Tee aus den Kernen ist gut bei Nieren-, Blasen-, und Steinleiden.
    Lg Lisi

  20. Stoye

    Hallo Ihr Lieben ,

    Ich nehme meine Hagebutten einfach in einen Fleischwolf, drehe sie durch und heraus kommt eine wunderbare Paste die ich für alles verwenden kann .Ich mache in erster Linie einen leckeren Hagebuttenwein , kann aber für alles weiter verarbeitet werden .Kleiner Tipp , wer nicht warten will bis die Hagebutten Frost bekommen haben – ab in die Gefriertruhe !

    Benno

  21. Anna

    Hallo ..
    .. wir wohnen auch in einem permakultur projekt in der schweiz..
    Dieses Jahr hat mein Mitbewohner das erste Mal aus Hagenbutten Ketchup gemacht.. Es ist wirklich super gelungen und ist fast zu verwechseln mit der „echten“ Tomaten – Ketchup. Die Konsistenz ist perfekt dafür und sogar die Kinder mögens!! :-) .. nur so als Ergänzungsidee.. finde es immer wieder schön auf eurem blog zu lesen.. danke!
    Alles Liebe aus den Schweizer Bergen..
    Anna

  22. Dani

    Wegen des Vitamin Cs… weniger ist mehr. In 12 Stunden nimmt der Körper nur 100-150 mg Vitamin C auf. Der Rest wird direkt über die Niere wieder ausgeschieden. Ich habe da mal ein sehr spannendes Praktikum für Medizinstudenten geleitet und weiß spätestens seitdem, dass Vitamin C – Produkte zur Nahrungsergänzung einfach nur sinnlos sind.
    Sprich… in vielen kleinen Dosen über den Tag verteilt kann der Körper mit Vitamin C sowieso viel besser umgehen, als auf einmal in großer Dosis.

  23. Patz Tholl

    Liebe Lisa,

    also nachdem ich deinen Beitrag gelesen hatte, hatte ich auch Lust auf einen Hagebutten-Versuch bekommen. Ich habe es fast genauso wie du gemacht, nur dass ich anstatt Wasser Apfelsaft zum Kochen genommen habe (Verhältnis 1 Liter Apfelsaft + ungefähr 2-3 Doppelhände Hagebutten). Die Hagebutten habe ich nur klein geschnitten und mit dem Samen in den Topf getan. Ich habe es dann durch die flotte Lotte gedreht (ganz ohne Probleme, waren gut weich gekocht :-) ) und dann noch einmal durch ein feines Haarsieb gestrichen. Danach das ganze mit Gelierzucker eingekocht. Super lecker…..werde noch mehr Hagebutten sammeln gehen. Danke für den Tipp!

    Liebe Grüsse aus Luxemburg,
    Patz

  24. ula

    bzgl. marmelade: du hast sie also nicht entkernt? in dem fall, hätte ich es einfacher gefunden, die etwas weichgekochte marmelade in einem mixer fein zu pürieren. ich denke, so würden dann weder härchen noch kerne stören, aber ausprobiert hab ichs noch nicht.

    bzgl. tee: hab einfach die ganzen hagebutten inkl. kerne getrocknet. wenn ich daraus einen tee mache, zerdrück ich sie vorher mit der hand. das funktioniert gut und die kerne stören auch geschmacklich nicht.

    1. Vreni

      hallo, habe mir grad eure hagebuttengeschichten durchgelesen. da in den kernen gaaaaaanz viele Vitamine drinnen sind, wäre es total schade diese weg zu lassen (in der Apotheke gibt es Hagebuttensamen gemahlen ganz teuer zu kaufen, weil sie so gesund sind). die eingekochten hagebutten einfach gut pürieren.
      Wenn ihr die Mame durch die Flotte Lotte gebt, würd ich den rest einfach noch trocknen und als tee weiterverwenden – wäre ja schade zum wegschmeißen.

      Ansonsten kann die getrocknenten Samen auf mahlen und für einen eigenen Kaffee benutzen (zB gemischt mit Eicheln und Löwenzahnwurzeln) – hab ich zwar noch nicht ausprobiert aber wäre sicher ein versuch wert :)

      Aber, da ja der Block schon 2 jahre alt ist, macht ihr das ganze in der zwischenzeit auch schon anders ?…

      1. Lisa Pfleger Beitrags Autor

        Hi Vreni! Die Prozedur bleibt die gleiche – bzw. gibts schon länger keine Hagebuttenmarmelade mehr – mangels Hagebutten :/ Aber ja, die Samen haben auch noch ein herrlich vanilleartiges Aroma – und wirken auch medizinisch anders als das Fruchtfleisch. Deswegen, du hast Recht, keinesfalls wegwerfen sondern wie du sagst, einfach für Tee trocknen :)

      1. Bettina

        Jetzt mal saublöde Frage.

        Meine Nachbarin wirft immer solche Früchte (schauen aus wie Hagebutten) auf den Kompost.

        Wie kann ich sicher sein, dass es sich um Hagbutten handelt? Gibt´s bei denen auch giftige Arten – die gleich ausschauen wie Hagebutten?

  25. falkin

    also….die kerne sollte man für tee mitverwenden, weil dort fast mehr inhaltstoffe vorhanden sind als in der frucht…….die früchte kann man in einem sackerl mit dem nudelwalker zerquetschen und dann kochen, durchsieben und zu leckerer marmelade weiterverarbeiten…..man könnte den vermehrten aufwand als meditation betrachten, schließlich bekommt man auch was ganz leckeres dafür….lg

      1. Anna

        Hallo,

        Ja kann man.
        In Schweden gibt es Hagebuttenpulver (Nipponmjöl) sogar zu kaufen. Dazu werden die Früchte inklusive Kerne getrocknet und fein zermahlen.
        Daraus wird dann bei Wanderungen Hagebuttensuppe gemacht oder beim Backen 20% der Mehlmenge mit dem Fruchtmehl ersetzt. Das funktioniert auch mit Mehlbeeren und diente jeweils zu Kriegszeiten als Mehlstreckungsmittel.

        Viele Grüße
        Anna

      2. Liane Schmitt

        Aus dem Kernen kann man auch Tee machen, da kann man die Haare getrost dran lassen. Wenn die Kerne getrocknet sind stören die Haare nicht mehr. Wenn die getrockneten Kerne gemahlen werden kann man sie auch als Vanillearoma für Süßspeisen nutzen.

  26. beatrix tamm

    also ich hatte schon mal gekauften losen hagebuttentee – und dawaren in der tüte die getrockneten schalenstücke und die kerne enthalten, also die kerne dürfen drinbleiben und der tee schmeckte gut.

    selber habe ich einfach mal aus noch frischen halbierten hagebutten tee gekocht und gefiltert – das war auch okay! ich überlege, ob ich in diesem jahr aufgeschnittene hagebutten für tee trocknen soll … ich würde es einfach an der luft probieren, denn so trocknen bei mir gerade die chili-früchte. oder habt ihr andere vorschläge?

    liebe grüße, bea

  27. Susanne

    wie funktioniert das mit dem Tee? Hagebutten trocknen, einfach in der Sonne oder drinnen auf Blech liegen lassen? Dann aufschneiden und die Kerne raus? Dann Tee aus den Schalen? Habe es noch nie gemacht und nicht so ganz verstanden. Freu mich über Antwort und geh dann schon mal los suchen…

    1. Liane Schmitt

      Hagebutten im Freien trocknen geht, aber bitte nicht in der prallen Sonne. es sollte aber schon gut warm sein. Ansonsten im Backofen trocknen, bei ca. 50 grad Celsius, und Kochlöffel in der Tür, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Danach kann man die Hagebutten aufschneiden und die Kerne heraus puhlen (geht im getrockneten Zustand besser als im Frischen). Aus den Schalen kann man dann Tee machen und aus den Kernen. Beides hat jeweils einen anderen Geschmack und eine andere Heilwirkung (das zu erörtern würde hier aber zu weit führen). Allerdings kann man die Kerne auch mahlen und als Vanillearoma für Süßspeisen nutzen.

  28. shams

    Hagebuttenmarmelade heißt in Süd-Thüringen "Hivenmus" und wir machen sie so: Hagebutten nach dem ersten Frost! sammeln,wiegen und waschen und in einem Topf mit Wasser (knapp bedeckt) weichkochen. Durch die "Flotte Lotte" (muss man halt viel drehen!!!) dann noch mal durch ein feines Sieb streichen. Dann 1/3 der Masse an Zucker dazugeben und noch mal aufkochen. Keinen Gelierzucker. Das sollte dann ein cremiges Mus ergeben, das wirklich nur nach süßer Hagebutte und nicht nach Geliermittel schmeckt. Die übrig gebliebenen Kerne trockne ich und mach Tee draus.

  29. MO

    Ich gestehe: ich bin hagebuttensüchtig. Die festen roten Früchte.Am liebsten frisch vom Strauch, oder abends beim fernsehen.

    Einmal das schwarze vordere Ende weg, dann der Länge nach öffnen, mit dem Daumen die Kerne raus und einfach roh essen. Ev. noch mit dem Fingernagel einmal nachputzen. Feinfruchtig leicht säuerlich,ein wenig nussig. Irgendwie klasse.

  30. Heike

    Hallo Lisa,

    du mögst zwar den Kopf schütteln…. aber ich habe dennoch alle Hagebutten halbiert und ausgekratzt. dafür allerdings mit dem passierstab zerkleinert was ganz fix ging….

    @Sanddorn,

    wird einfach abgeschnitten… (die Zweige tragen eh nur einmal)das ganze wird in Frosttüten über Nacht gefrostet und dann die Beeren einfach abgeschlagen. Die Beeren dann normal verarbeiten. Z.B. zu Gelees und/oder Likörchen :-))

    Liebe Grüße Heike

  31. Die Rote IRis

    Hallo,
    ich bin vor ein paar Tagen über euer Projekt gestolpert und finde es sehr spannend. Viel hab ich noch nicht gelesen, mal schauen was sich da noch so finden lässt.

    An den Hagebutten hab ich mich heuer auch versucht und hatte ähnliche Probleme. Meine Lösung war die gekochte Pampe mit Apfelsaft zu verdünnen und so durch ein Sieb zu streichen. Den Saft hab ich dann zu Marmelade verkocht, die überraschend stark nach Hagebutten geschmeckt hat. Auf die Art habe ich aus relativ wenig Hagebutten relativ viel Marmelade bekommen.

    Grüße aus Deutschland

    IRis

  32. Lisa Pfleger

    Danke für die vielen Tipps! Aber eine Frage: Warum muss ich die Kerne für den Tee rauspulen?? Kann ich den Tee nicht nachher einfach sieben? (Also ich nehme einfach mal an es geht um die Härchen?)

    @pro-edaphon: Ja, roh sind sie wirklich auch sehr lecker und erfrischend :)

    1. Julian

      Wir haben knapp ein Kilo Hagebutten zu Marmelade verarbeitet und nur 1x gesiebt. Da war dann aber recht viel rotes Zeug zwischen den ausgesiebten Kernen, dass ich auch noch gern nutzen wollt, Drum haben wir die Reste vom Sieben erst mal zu „Saft“ verarbeitet, also einfach mit viel Wasser erhitzt, abgesiebt und auskühlen lassen, raus kamen ca 4 Liter leckerer roter Saft der im Kühlschrank lang genug gehalten hat um ihn auszutrinken, also ne Woche ca :-)

      Die Kerne haben wir dann getrocknet und verwenden sie ab und zu als leckeren (Vanille) entsäuernden Tee.
      Dazu zerstossen wir die Kerne ein bisschen mit Hammer+Mörser (Mörser wird ähnlich nem Meißel verwendet) und dann wird’s 20 Minuten geköchelt und abgesiebt.

  33. Ildi

    Hallo Lisa,

    soweit ich weiß zerfällt Vitamin C erst bei ca. 200°C, also dürfte noch recht viel drin sein in der Marmelade. Hab eine ähnliche Odysee mit den Hagebutten durch wie du. Flotte Lotte war keine so gute Idee, ging aber mit Gewalt und Ausdauer. Aber die Siebe sind leider nicht fein genug. Hab dann versucht es durch ein Tuch zu drücken. Dumme Idee, kam oben raus statt unten. Ein feines Haarsieb war dann die Lösung.
    Die krasseste Marmelade ist die Sanddorn-Hagebutten-Marmelade, wenn man die verkaufen will kanns keine bezahlen. hihi
    Erst den blöden Sanddorn appulen und sich die Finger wund stechen und dann noch die Hagebuttenarbeit. puh! Aber es schmeckt mit bissi Vanille traumhaft!!!!!
    Das Auskratzen für den Tee ist ja auch mal n Scheiß aber leider notwendig. Dumm wenn das Zeug an den Klamotten kleben bleibt und Mann sich nach der Arbeit freudig aufs Bett fallen lässt. Wir haben früher sicher alle die gleichen Streiche mit den Häärchen gespielt. ;-)
    Liebe Grüße von den Experimentierfreudigen aus Augsurg!

  34. pro-edaphon

    Ich nehme die weichen Hagebutten gern vom Wegesrand und quetsche ein "Würstchen" zum Naschen raus. Ist es so, dass sie erst weich werden, wenn sie Frost bekommen haben? Ich glaube …

    Von den Heckenrosen, also diesen plattunden dickeren Früchten (die werden schon früher / vor dem Frost weich) habe ich mal Marmelade gemacht in ähnlicher Weise, wie du es beschreibst – nur habe ich Orangensaft statt Wasser genommen. Weil es mir zu schade war, dass soviel Fruchtfleisch im Sieb hängen blieb hatte ich die Pampe dann nochmals verdünnt und gesiebt – ich mein am Ende schmeckte die Marmelade mehr nach O-Saft als Hagebutte :-/

  35. Doris Presch

    Liebe Lisa,

    meine Mama hat auch Tee aus den Hagebutten gemacht und ich war total erstaunt über das deutliche Vanillearoma. Soweit ich mich erinnere, hat sie die Hagebutten nur halbiert und eben samt den Kernen getrocknet, im Backrohr.

    Herzliche Grüße
    Doris

    Übrigens für nächstes Jahr vielleicht ein Tipp – Sanddornsirup. Hat mein Freund heuer gemacht, ich find den sehr sehr lecker.

    1. Angelika

      Hallo zusammen! Ich ernte vor dem ersten Frost, wenn sie schön knallrot sind. Kurz abspülen im Sieb, In den Dampfdrucktopf, Wasser dazu (bedeckend) und 10 Minuten kochen, wenn der Stift oben ist. Abdampfen, Mixstab rein und pürieren. Das erwischt dann auch einige der leckeren Kerne. Dann Flotte Lotte, anschließend nochmal mit etwas Wasser verdünnen und durch ein Sieb streichen. Ich nehm dann Gelfix 3:1 entsprechend der Menge Habebuttenmus und 1/3 Zucker sowie eine Vanilleschote (ich zerkleinere die ausgeschabten immer mit einer alten elektrischen Kaffeemühle). Das gibt eine superleckere Marmelade.
      Andere trockne ich, indem ich die Blüten abschneide, sie dann halbiere und mit Kernen auf Spritzschutzsieben über der Heizung platziere. Das dauert, kostet aber nix extra. Dann mahle ich sie fein (mit allem) in der Kaffeemühle. Das Pulver ist gut für die Gelenke, das kommt löffelweise ins Müsli. Viel Spaß!

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