Wwoofen im Südburgenland

„Wwoof“ steht für „We’re welcome on organic farms“. Also frei übersetzt: „Wir sind auf Bio-Bauernhöfen herzlich willkommen!“. Wwoof ist ein Verein, der Menschen, die das Landleben und die Bio-Landwirtschaft selbst kennen lernen wollen, und die Menschen auf Höfen, die bereit sind, ihren Tisch und ihr Haus für eine Zeit lang zu teilen und ihr Wissen weiter zu geben, zusammenbringt.

Die „Wwoofer*innen“ arbeiten mit, lernen etwas und haben auch Zeit, sich die Region anzusehen. Der Hof bekommt Unterstützung von tollen Menschen, bekommt ebenso neue Ideen und Sichtweisen und hat durch den Verein ein wenig mehr Sicherheit, wer da gerade wirklich kommt.

Wir selbst haben auch über das Wwoofen tolle Erfahrungen gesammelt, bevor wir selbst mit unserem Hof duchgestartet haben.

Und genau so ein Wwoof-Hof ist das hier!

Wer zu mir zum Wwoofen kommt, kann alles lernen, was ich über Selbstversorgung und eine Subsistenz-Landwirtschaft weiß. Durch praktisches Arbeiten wird meiner Ansicht nach erst echtes Verständnis erreicht. Und darum gebe ich mein Wissen und meine Erfahrungen am aller Liebsten auf diesem Wege weiter.

Je nach Jahreszeit hilfst Du bei den Tätigkeiten mit, die gerade anfallen. Das kann zum Beispiel die Jungpflanzenanzucht sein, also aussähen, pikieren, topfen und später abhärten und auspflanzen. Oder die Direktsaat ins Feld, das Jäten, Mulchen und Pflegen der Kulturen. Oder das Ernten und Verarbeiten. Und vieles mehr.

Beim gemeinsamen Arbeiten zeige und erkläre ich die Tätigkeiten und durch das Mitarbeiten prägen sich die Arbeitsschritte und Handgriffe schnell ein. Und ich versuche bei Interesse durch die Wwoofer*innen jede Tätigkeit in seiner Vernetzung mit der Natur zu beleuchten und in einen umfassenderen Kontext zu stellen. So denke ich, kannst Du am meisten über alternative Landwirtschaft, ein zufriedenes Leben und Selbstversorgung lernen.

Melde Dich bei Interesse gerne über die Email-Adresse, die im Wwoof-Katalog steht. Alternativ kannst du auch über einen Besuch hier nachdenken.

Mehr Informationen – gerade auch zur Mitgliedschaft bei Wwoof Österreich – findet ihr unter wwoof.at

12 Gedanken über “Wwoofen im Südburgenland

  1. Janna

    Hallo Ihr beiden,

    finde ich super, dass Ihr auch WwwoferInnen nehmt! Wenn Ihr in natura auch nur halb so inspirierend seid wie online, seid Ihr ganz sicher ein toller Wwoof-Ort. Ich reise derzeit seit ein paar Monaten wwoofenderweise durch England und bin begeistert. Wenn Euch die andere Seite, Berichterstattung einer veganen Wwoferin, interessiert, schaut mal auf meinem Blog vorbei!

    Viele Gruesse aus Swindon, England!

  2. Antonia

    Hallo ihr beiden :-)

    Ich finde euer Projekt echt unglaublich faszinierend und sehr interessant. In meiner Zukunft moechte ich auch einmal mein eigenes Gemuese anbauen, vegan lebe ich schon seit vier Jahren. Ich finde es schoen, der Natur wieder so nahe sein zu koennen und so viel Zeit draussen zu verbringen, gleichzeitig ist die Selbstversorgung umwelt- und auch menschenschonend. Ich bin einfach begeistert und finde eure Lebensweise total toll :-)

    Supergerne wuerde ich mir das natuerlich mal anschauen, bin aber noch nicht viel ueber Wwoofen informiert, da ich dachte, dass dort nur Hoefe beteiligt sind, bei denen auch Tiere gezuechtet und geschlachtet werden, was ich auf keinen Fall unterstuetzen moechte. Ich bin aber auch erst 17 und weiß nicht, ob ihr vielleicht ein Mindestalter habt bzw ich muesste ohnehin warten, bis meine Schulferien sich mit den Zeiten ueberschneiden, in denen ihr Gaeste aufnehmt :-)

    Ansonsten wuensche ich euch alles Gute und ganz viel Glueck :D

    Lg

  3. Michael Voit (geb. Hartl)Michael Hartl Beitrags Autor

    Lieber Michi,

    schön, dass wir dir zum wwoofen direkt eingefallen sind. Du MUSST aber gar nichts, auch wenn du das Wort in Großbuchstaben schreibst. Wenn dich unser Konzept und unsere Lebensweise nicht anspricht, musst du ja nicht hier her kommen. Wir zwingen dich nicht. Vielleicht ist es besser, Du suchst Dir jemanden, der einen Permakulturhof hat, wenn du einen solchen anlegen willst. Wir selbst haben einen solchen ja nicht, denn wir sind keine zertifizierten Permakulturdesigner. Siehe unseren Artikel Permakultur.

    Wir leben vegan. Aus gutem Grund. Den kannst Du hier nachlesen. Um hier aber nun keinen neuen Diskussionsstrang zur Tierhaltung zu eröffnen, der an anderer Stelle des Blogs schon lange existiert, bitten wir Dich, zu dem von Dir angeschnittenen Tierhaltungsthema hier zu lesen und zu diskutieren: Tiere halten

  4. Michi

    Ich will in naher Zukunft ebenfalls einen Permakulturhof anlegen, vermutlich nach japanischen Bergbauernvorbild. Um mir Grundlagen anzueignen würde ich eventuell wwoofen. Ihr seid mir da zuerst mal positiv aufgefallen. Bis zu dem Zeitpunkt als ich las das ich bei euch vegan leben MUSS. Vegetarisch, damit hab ich kein Problem aber vegan? Ich halte nicht viel von rein veganer Ernährung, zumal ich die meisten brauchbaren pflanzlichen Eiweissquellen, wie zum Beispiel Bohnen, nicht sonderlich gut vertrage. Was ist den eurer Meinung nach so schlecht daran sich ein paar Hühner zu halten für Eier? Lässt man sie frei laufen, so wie das einige Permakulturbauern machen, versorgen sie sich zumindest im Frühling, Sommer und Herbst praktisch alleine. Oder Laufenten, die fressen am liebsten Schnecken, sind also ein natürlicher Schneckenvernichter.

    mfg

    1. mimmy

      Hallo Michi, ich muss leider sagen, dass ich die Art und Weise nicht so ganz nachvollziehen kann. Wenn du schon zum Lernen bereit bist, warum dann nicht auch in Sachen Ernährung?

      Beim Thema vegan gibt es noch sehr viel mehr Aspekte als den Tierschutz, von dem du vermutlich nur ausgehst. Beim angesprochenen Thema Eier ist es vor allem der gesundheitliche, der dagegen spricht. Ne Menge Cholesterin… dazu tierisches Eiweiß, welches so schädlich ist, dass es vermutlich die Ursache deiner Unverträglichkeit sein könnte.

      Außerdem gehst ja DU, allein, aus freien Stücken, zu jemandem zu Besuch. Dann solche ‚Ansprüche‘ zu stellen, ohne sich vorher näher informiert zu haben… puuh ;)
      Und ist ja sicherlich nicht so, dass du deswegen verhungern musst ;)

      Ich schreibe übrigens bewusst so oft -vermutlich- da ich nur mutmaße und mich gerne eines Besseren belehren lasse.

      Buchempfehlung zum Thema: China Study

      Ich finde das Angebot super! Vielen Dank für eure Bemühungen und die Gastfreundschaft! Eine Frage hab ich trotzdem noch, wie genau funktioniert die Anfrage bei euch?

      Liebe Grüße
      Mimmy

      1. Elisabeth

        Vegane Ernährung, gerade wenn man sich dabei stark auf Wald und Wiesenkräuter spezialisiert ist sehr gesund.
        Der Körper braucht aber natürlich auch die tierischen fette & Eiweiße. Aber wenn man sich nicht gerade selbst eine Kuh hält oder einen guten Bauern in der Nähe hat, ist es besser sich zumindest auf eine vegetarische Ernährung umzustellen, als „verseuchtes“ Fleisch zu sich zu nehmen.

        Dass das Cholesterin in den Eiern schädlich ist, stimmt allerdings nicht. Gesunde Menschen nehmen über den Verdauungstrakt nie zu viel Cholesterin ins Blut auf, dafür hat die Natur durch einen speziellen Mechanismus bei der Verdauung gesorgt.
        Wenn wir aber doch mal zu viel Cholesterin in uns aufnehmen, macht das überhaupt nichts, da der Körper, der Cholesterin zum Großteil selbst herstellt, einfach seine Produktion etwas zurück fährt.
        Eier enthalten übrigens sehr viele Vitamine und Mineralstoffe, also kann man davon ruhig 2 pro Tag essen.

        LG

  5. helga paul

    Hallo,

    meine Mutter und ich bauen im eigenen Garten unser

    Gemüse und kartoffeln an. ohne Spritzmittel.

    Wo liegt Euer Hof? Gibt es die Möglichkeit ,sich dort aufzuhalten,mitzuarbeiten ?

    Der Traum,ein Netzwerk mit dem Experiment Selbstversorgung zu schaffen,ist der Weg für die Zukunft.

    Ich würde mich über nähere Informationen freuen.

    Liebe Grüße

    Helga paul

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